Beitrag vom 2 Januar 2009 20:40

Da wünschte man sich doch, dass auf seinem Dach keine Satelliten-Schüssel stehen müsste. Denn der Kabelversorger »Kabel BW« will nach einem 150 Millionen Euro schweren Investitionsplan 99 Prozent der eigenen Kunden in Baden-Württemberg gleichzeitig mit Telefon, TV und Internet versorgen. In Sachen Internet wirbt man zusätzlich mit verlockenden Downstreams von 32 MBit/s. »Bis zu« versteht sich ja mittlerweile von selbst. In einigen Fällen durfte das das Angebot der Telekom – und somit auch der anderen Anbieter – übersteigen, weswegen sich etwas umsehen lohnen kann. Ein Problem kann man aber weiterhin nicht lösen. Wo keine DSL-Leitungen liegen, liegt oftmals auch kein Kabelfernsehen in der Erde. Und manch ein Örtchen gilt statistisch schon als erschlossen, wenn man die Randgebiete (1-2 Häuser) mit ein bisschen DSL-Light versorgen kann. Und an solchen Orten will vermutlich auch Kabel BW nicht wirklich ausbauen.







